Amnesty International Gruppe Kassel

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Gruppe Kassel

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AEHAM AHMAD - Der Pianist aus den Trümmern

Musik gegen den Krieg

Samstag, 8.12.18 - 19 h - Institut für Musik der Uni Kassel, Mönchebergstrasse 1

Eintritt frei - Spenden willkommen
AEHAM AHMAD spielt zum 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

[https://www.facebook.com/events/534096823668332/]

Amnesty wird 3 Filme auf dem 35. Kasseler DokFest begleiten

(Dokumentarfilm und - Video Festival)

Mittwoch 14.11.18 - 17:15 h - Gloria - A Woman Captured

Sklaverei im 21. Jahrhundert – gibt es das? Die Antwort ist: leider ja. Marish ist eine von 22.000 „modernen Sklav/innen“ in Ungarn. Nach einer unglücklichen Ehe arbeitet die 52-Jährige, die gut zehn Jahre älter aussieht, seit zehn Jahren für Eta – neben ihrem 12-Stunden-Job in der Fabrik. Ihren gesamten Verdienst von 550 Euro muss sie an die Matriarchin abgeben. Doch so leicht einschüchtern, wie es scheint, lässt sie sich nicht – sie schmiedet Fluchtpläne. Gibt es ein Happy End? Ungarn, Deutschland 2017, 89:00 Min., ungarisch / englische UT, Regie: Bernadett Tuza-Ritter

Donnerstag 15.11.18 - 14:00 h - Bali - Von Orten und Unorten

Papieren land
Als er neun Jahre alt war, floh Shahib Sidow aus Somalias Bürgerkrieg in die Niederlande. Nach zwanzig Jahren ohne legalen Status sammelt er immer noch die Scherben seiner Flucht auf. In "Papieren Land" erzählt Shahib seine Abenteuer als musikalische und sinnliche Reise. Seine Freundin Marie van Vollenhoven gestaltet die Geschichte in einem weißen Raum, den sie kontinuierlich transformiert und animiert. Der Film stellt das Gefühl der verlorenen Zeit wieder her und hinterfragt die Verlässlichkeit guter Absichten sowohl in der Freundschaft als auch in der Bürokratie. Niederlande 2018 / 51:36 Min. / niederländisch / englische UT/ Regie: Marie van Vollenhoven
Separations Vivid dreams
Zum ersten Mal seit 17 Jahren betritt die Regisseurin ihr Elternhaus in Montenegro, ein alleinstehendes einsturzgefährdetes Gebäude, das einen brutalen Übergang überlebt hat. Im Inneren legt das Entfernen von Cellophan-Planen weniger ihre Erinnerungen frei als es die Immanenz einer verdrängten Gegenwart offenbart, die zwischen der Vergangenheit des Bürgerkrieges und einer Zukunft ohne Illusionen steckt. In jeder Himmelsrichtung öffnet sich ein Territorium, das den Betrachter in den blutigen Osten Bosniens, in den Westen der Nato, in den Süden und in den kommerziellen Norden führt. Die Filmemacherin verortet sich innerhalb dieser Grenzen und stellt den Platz des Zuschauers in einer globalen Welt in Frage, die durch die Zersplitterung Jugoslawiens initiiert wurde. Montenegro 2018 / 18:40 Min. / serbisch / englische UT / Regie: Bojana RadulovicLinktext

Donnerstag 15.11.18 - 17:15 h - Gloria - Of Fathers and Sons

Auf der Suche nach Antworten auf die Frage, wie es zu den dramatischen Kriegszuständen seines Heimatlandes kommen konnte, verbringt der syrische Filmemacher Talal Derki zweieinhalb Jahre im engsten Familienkreis einer radikal islamisierten Familie. Als Mitbegründer der Al-Nustra-Front will der Vater, dass seine Söhne Osama (13) und Ayman (12) dem Kalifat dienen, auch wenn sie damit schrecklichen Gefahren ausgesetzt sind. Deutschland, Syrien, Libanon 2017, 98:52 Min., arabisch / englische UT, Regie: Talal Derki

Tag der Erde - 22.4.2018

Die Kasseler Gruppen nehmen mit einem Stand am Tag der Erde am 22. April teil

Tag der Arbeit - 1.5.2018

Die Kasseler Gruppen sind zum 1.5.2018 mit einem Stand in der Stadt präsent.

Ausbildugngsmesse - 3. und 4.5.2018

Die Kasseler Gruppen nehmen mit einem Stand an der Ausbildungsmesse Vocatium in der Stadthalle am 3.5. und 4.5. - jeweils vormittags - teil

Syria’s Disappeared – The Case Against Assad

http://www.amnesty-kassel.de/Main/UnsereGruppe?action=edit

Sonntag, 11. Februar 2018, 12:00 Uhr

zeigt AMNESTY INTERNATIONAL Kassel den Film

"Syria’s Disappeared – The Case Against Assad"

Syriens Verschwundene – Der Fall Assad (England, 2017, Regie: Sara Afshar, englische Originalfassung)

Es geht um die Foltergefängnisse des Assad-Regimes in Syrien. Wer in eines dieser zahlreichen Gefängnisse eingeliefert wird, erlebt die Hölle. Nach draußen dringt kaum etwas. Wichtigste Zeugnisse waren bislang die Fotos eines Überläufers des Assad-Regimes. Zusammen mit Überlebenden der Foltergefängnisse, mit Hinterbliebenen der Opfer, mit Anwälten und Menschen¬rechtsorganisationen trägt die englische Dokumentarfilmerin Sara Afshar jetzt in ihrem Film weitere erschütternde Beweismittel zusammen.

Ort: Kino Kleines Bali

(Kulturbahnhof, Rainer Dierichs Platz 1, , 34117 Kassel, Eintritt 8 EUR; für Kartenvorbestellungen: Tel. 05 61-71 05 50)

Amnesty hat 2 Filme auf dem 34. Kasseler DokFest moderiert

(Dokumentarfilm und - Video Festival)

 Human Flow
 Deutschland 2017
 140 min
 Regie: Ai Weiwei 

 DONNERSTAG, 16.11. / 17:15 / GLORIA 

 https://www.youtube.com/watch?v=pbjLm20ozC0

 In "Human Flow" von Ai Weiwei geht es um Fluchtbewegungen auf der ganzen Welt. 
 ZEIT-Artikel zum Film: www.zeit.de/kultur/film/2017-09/ai-weiwei-human-flow-venedig-dokumentarfilm



 Moi drug Boris Nemtsov (My Friend Boris Nemtsov)
 Estland 2016
 73 min
 Regie: Zosya Rodkevich 

 Samstag, 18.11. / 14:30 / Filmladen 

 https://vimeo.com/157186803

 "My friend Boris Nemtsov" ist ein Porträt des russischen Oppositionspolitikers, das auch in München auf dem Dokfest lief:
 www.dokfest-muenchen.de/films/view/11155

Das Amnesty-Mobil war vom 21.6. bis 25.6.2017 in Kassel zur documenta

Wie schon vor fünf Jahren, haben die Amnesty-Gruppen aus Kassel auch dieses Mal den Amnesty Bus (einen als Info-Mobil umgebauter Doppeldecker-Bus aus Berlin) für ein paar Tage auf dem zentralen Königsplatz parken können und einen Stand betrieben.

In dieser Zeit gab es aber noch eine weitere Attraktion: Wir haben die Waterboarding-Skulptur des Künstlers Erik Tannhäuser neben dem Bus aufgestellt und betrieben. Im Maßstab von 1:1 besteht diese aus einer Menschenfigur mit einem Tuch über dem Kopf, die auf ein Brett gebunden ist, und die von einer anderen Menschenfigur aus einen Kanister auf das Tuch über Nase und Mund mit Wasser begossen wird. Das Ganze ist technisch ein Wasserkreislauf, der mit einer 1 Euro-Münze für eine Minute automatisch unterbrochen werden kann. So die Theorie, denn leider funktionierte dieser Mechanismus nicht, obwohl der Künstler es noch am Tag zuvor erfolgreich getestet hat. Aber aus der Not kann man auch eine Tugend machen: Wir haben dann eben den umstehenden Betrachtern - und das waren über alle Tage immer sehr viele – stets aufs Neue erklärt, dass wir für 1 Euro in die Spendenbox eben für 1 Minute „den Stecker der Pumpe ziehen“. Durch diese beständige Ansprache an die immer neuen Betrachter sind wir sehr gut und intensiv mit den Leuten ins Gespräch gekommen. Der Wasserkreislauf wurde ca 10 Mal pro Stunde (= Einnahme von ca 420 € über die Zeit ) für eine Minute unterbrochen und wir haben ca 1000 Unterschriften sammeln können.

Unser Standort war in etwa 80 m zu einem documenta Exponat – einen Obelisken mit der Inschrift „Ich war ein Fremdling und ihr habt mich beherbergt“ in vier Sprachen. Damit kam auch das internationale Publikum. Zugleich standen wir nur 10 m von einer der zentralen Straßenbahnhaltestellen entfernt. Damit „musste“ jeder Fahrgast auf der betreffenden Seite in Straßenbahn stehend oder sitzend oder auf die Straßenbahn wartend von uns, dem Bus und der Skulptur Kenntnis nehmen. Es war aber auch eine schöne Erfahrung, dass viele es auch sehen „wollten“ – und neugierig und interessiert eben zu uns kamen. Wir wurden häufig angesprochen, ob wir Teil der documenta seien, aber wir waren ohne Wissen der documenta-Organisation, jedoch mit allen Genehmigungen von der Stadt ausgestattet eben „nur anlässlich“ der documenta vor Ort.

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